Die zweite Etappe des Neiße-Radweges wird uns von Liberec (Reichenberg) nach Görlitz bzw. Zgorzelec führen. Bevor wir uns aber auf den Weg begeben, nutzen wir die Gelegenheit, uns etwas näher in der Stadt Liberec (Reichenberg) umzusehen. Liberec ist mit ca. 104.000 Einwohnern die wichtigste und größte Stadt Nordböhmens. die Gegend um Liberec wurde ab dem 13. Jahrhundert von deutschen Siedlern erschlossen, die die Wälder in diesem kaum bewohnten Bereich des Handelsweges vom böhmischen Zentrum zur Ostsee rodeten. Liberec wurde 1352 als Reichenberg erstmals urkundlich erwähnt. 1577 wurde das Dorf Reichenberg durch Kaiser Rudolf II. zur Stadt erhoben.

weiterlesen

Bhf. Jablonecke Paseky

Bhf. Jablonecke Paseky

Um zur Quelle der Lausitzer Neiße zu gelangen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine Möglichkeit besteht in der Nutzung der Bahnverbindung von Liberec nach Tanvald (Tannwald) die von einem Dieseltriebwagen befahren wird. Die achte Station ab Liberec ist die Bedarfshaltestelle Jablonecke Paseky (Bad Schlag), ein Ortsteil von Jablonec nad Nisou (Gablonz an der Neiße), hier steigen wir aus. Die erste Erwähnung von Jablonecke Paseky stammt aus dem Jahre 1615.

weiterlesen

Brandenburg Hbf.

Brandenburg Hbf.

Wir starten unsere Tour auf dem mit 1080 km längsten Radweg Deutschlands am Bahnhof Brandenburg an der Havel. Brandenburg an der Havel ist die drittgrößte Stadt des gleichnamigen Bundeslandes und eine der ältesten Städte; erstmalig erwähnt 928. Im 12. Jahrhundert entwickelten sich nach der deutschen Eroberung Stadtstrukturen. 1170 nennt eine Urkunde die Altstadt Brandenburg als Stadt des deutschen Rechts. Die Stadt wird auch als „Wiege der Mark“ bezeichnet. Die Altstadt entwickelte sich um die Gotthardkirche an der Straße nach Magdeburg. Südlich der Altstadt wurde Ende des 12. Jahrhunderts die Neustadt mit der Katharinenkirche planmäßig angelegt (erstmals 1196 erwähnt). Beide Städte wurden getrennt mit Mauern versehen und entwickelten sich als selbständige Kommunen. 1715 wurden beide Städte auf Befehl von König Friedrich Wilhelm I. zu einer Stadt vereinigt.

weiterlesen

Radweglogo Spur der Steine

Radweglogo

Unsere heutige Fahrradtour soll uns auf dem Radweg „Spur der Steine“ von Templin aus ca. 93 km durch den Nationalpark „Uckermärkische Seen“ bis Fürstenwerder und weiter über die Feldberger Seenlandschaft nach Fürstenberg an der Havel führen. Wir starten am Bahnhof Templin-Stadt und fahren zunächst Richtung Innenstadt über die Robert-Koch und August-Bebel-Str.  An der Kreuzung Prenzlauer Allee (B 109) wenden wir uns nach rechts und fahren stadtauswärts.

weiterlesen

Bahnhof Tantow

Bahnhof Tantow

Tantow

Tantow

Wir beginnen unsere Radtour am Bahnhof in Tantow, einem kleinen Dorf im äußersten Nordosten Brandenburgs, kurz vor der polnischen Grenze. Tantow , 1255 gegründet, liegt im Landkreis Uckermark  und zählt heute ca. 900 Einwohner. Von hier aus wollen wir einige der schönsten Radwege auf ehemaligen Bahntrassen in Pommern, nahe der Neumark und der deutschen Grenze befahren.

weiterlesen

Bahnhof Erkner

Bahnhof Erkner

Stadtgrenze Berlin-Spreeradweg

Stadtgrenze Berlin-Spreeradweg

Wir beginnen die letzte Etappe auf dem Spreeradweg am Bahnhof in Erkner. Über die Bahnhofstraße und den Kreisverkehr gelangen wir zur Hessenwinkler Straße, die wir bis zum Ende fahren. Hier, an der Stadtgrenze zu Berlin, erreichen wir den Radweg zum Müggelsee. Wir befinden uns im Berliner Stadtbezirk Köpenick.

weiterlesen

denkmalgeschützter Bahnhof Beeskow

denkmalgeschützter Bahnhof Beeskow

Wir beginnen die vorletzte Etappe auf dem Spreeradweg, die uns von Beeskow nach Erkner führt, am Bahnhof in Beeskow. Beeskow liegt ca. 80 km südöstlich von Berlin an der Spree. Stadtgründer waren im 13. Jahrhundert die Ritter von Strele. 1316 wurde die Burg Beeskow, in deren Schutz die Stadt planmäßig angelegt wurde, erstmals erwähnt. Gegen Ende des 14. Jahrhundert befand sich die Stadt im Besitz von Herzog Swantibor von Pommern. Im 15. und 16. Jahrhundert gehörte Beeskow zur Niederlausitz. Seit 1518 war Beeskow im Besitz der Lebuser Bischöfe. Um 1600 war Beeskow zur Gänze ein Teil Brandenburgs geworden, doch erst 1742 gelang es Friedrich II. die Herrschaft Beeskow aus der Lehnsherrschaft Maria Theresias zu lösen. Zwei Stadtbrände im 16. bzw. 17. Jahrhundert vernichteten die Stadt fast vollständig. Nach dem Wiederaufbau wurde es Garnisonsstadt.

weiterlesen

Bhf. Lübbenau

Bhf. Lübbenau

Die vierte Etappe unserer Fahrt auf dem Spreeradweg beginnen wir am Bahnhof Lübbenau, wo wir die dritte Etappe beendet haben. Bevor wir uns auf den Radweg begeben, wollen wir uns noch ein wenig mit der Stadt und seiner Geschichte vertraut machen. Lübbenau wird erstmals 1301 als Burg Lubenowe erwähnt. 1315 kam schon eine Siedlung hinzu. Ab 1364 gehörte Lübbenau zu den Ländern der Böhmischen Krone, 1429 wurde es von den Hussiten überfallen. 1496 bekam Lübbenau das Stadtrecht. 1635 kam die Stadt zum Königreich Sachsen und 1815 zum Königreich Preußen. Wir fahren zunächst die Bahnhofstraße in südlicher Richtung, biegen dann links in die Dammstraße ein und erreichen über den Leiper Weg die Spree mit dem Kahnfährhafen.

weiterlesen

Wasserturm am Bhf. Spremberg

Wasserturm am Bhf. Spremberg

Die dritte Etappe unserer Tour beginnen wir am Bhf. Spremberg, wo die zweite Etappe zu Ende ging. Neben dem Bahnhofsgebäude steht ein imposanter, sehenswerter, denkmalgeschützter alter Wasserturm aus Dampflockzeiten. Der Bahnhof liegt am östlichen Stadtrand. Bevor wir uns auf den Spreeradweg entlang der Spree begeben, wollen wir uns noch einige interessante Sehenswürdigkeiten der Stadt Spremberg ansehen.

weiterlesen