Havelradweg V von Brandenburg nach Rathenow

Wir starten zum fünften Abschnitt des Havelradweges am Bahnhof Brandenburg/Havel. Da der Originalweg die ersten KM entlang einer ziemlich stark befahrenen Straße  verläuft und das Radeln dort keinen besonderen Spaß macht, fahren wir vom Bahnhof aus in Richtung Neustadt,

Bhf. Brandenburg

Bhf. Brandenburg

Brandenburger Stadtkanal

Brandenburger Stadtkanal

ehem. Kloster St. Pauli

ehem. Kloster St. Pauli

Kirche St. Pauli

Kirche St. Pauli

die auf einer Havelinsel liegt und von den Brandenburger Markgrafen ab 1196 planvoll gegründet und angelegt wurde. Wir überqueren den Brandenburger Stadtkanal und fahren zum ehemaligen

Steinstraße mit Steinturm (Torturm 15. Jh.)

Steinstraße mit Steinturm (Torturm 15. Jh.)

Stadtkanal im Theaterpark

Stadtkanal im Theaterpark

Goethebüste im Theaterpark

Goethebüste im Theaterpark

Schillerbüste im Theaterpark

Schillerbüste im Theaterpark

St. Pauli Kloster der Dominikaner, welches 1286 gegründet wurde. An der Stirnseite des Klosters befindet sich die St. Pauli Kirche (Fertigstellung 1384).  Im ehemaligen Kloster befindet sich heute das archäologische Landesmuseum Brandenburg. Über die Steinstraße, die Hauptstraße der Neustadt, führt uns unser Weg weiter. Wir fahren durch den Theaterpark, vorbei an den Büsten von Goethe und

Rad- Wanderweg am Stadtkanal

Rad- Wanderweg am Stadtkanal

die Havel in Brandenburg

die Havel in Brandenburg

neue Brücke über den Jakobsgraben

neue Brücke über den Jakobsgraben

Havelfähre Neuendorf

Havelfähre Neuendorf

 

Schiller und am Stadttheater, entlang der Niederhavel und  über zwei anläßlich der BUGA neu errichtete Brücken (Stadtkanal und Jakobsgraben). Anschließend überqueren wir die Havel auf der Straßenbrücke der B1 und biegen sofort links in die Caasmannstr. ab. Dieser Straße folgen wir immer parallel zur Havel bis nach Neuendorf (seit 1929 ein Ortsteil von Brandenburg).

Havel in Neuendorf

Havel in Neuendorf

Havelradweg am Breitlingsee

Havelradweg am Breitlingsee

die Buckau

die Buckau

Havelradweg am Möserschen See

Havelradweg am Möserschen See

Dort setzen wir mit der Seilfähre über die Havel und erreichen hier den Havelradweg.

Möserscher See Blick auf Kirchmöser

Möserscher See Blick auf Kirchmöser

Die nächsten 7 km fahren wir auf dem Havelradweg bis Kirchmöser (1387) immer am Wasser entlang und durch den Wald. Wir fahren am Breitlingsee entlang, vorbei am Gasthaus Malge, überqueren die Buckau (einen 34 km langen Nebenfluß der Havel, der hier in den Breitlingsee mündet) und erreichen das  am Möserschen See gelegene Kirchmöser Dorf. Unser Weg führt durch den Ort, um den Heiligen See herum nach Kirchmöser West.  Gegenüber dem ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerk fahren wir an einem sogenannten „Winkelturm“ vorbei, einem nach seinem Konstrukteur benannten Luftschutzbunker aus dem II. pWeltkrieg. Weiter geht es über die Seegartenbrücke, die die Verbindung zwischen Wendsee und Plauer See überspannt in Richtung

Winkelturm in Kirchmöser

Winkelturm in Kirchmöser

Seegartenbrücke

Seegartenbrücke

Schloßpark Plaue Tontaubenschießstand am Plauer See

Schloßpark Plaue Tontaubenschießstand am Plauer See

Schloß Plaue

Schloß Plaue

 

Plaue (1197). Wir fahren gleich hinter der Brücke rechts ab in den Schloßpark, am Schloß vorbei und über die alte Plauer Brücke nach Margarethenhof. Schloß Plaue wurde 1711 – 1716 errichtet,

Westhavellandbrücke

Westhavellandbrücke

Alte Plauer Brücke

Alte Plauer Brücke

im II. Weltkrieg schwer beschädigt und geplündert. Seit 2011 wieder in Privatbesitz, versucht der neue Besitzer eine behutsame Sanierung. Die Alte Plauer Brücke ist seit Einweihung der neuen, etwas weiter nördlich verlaufenden Westhavellandbrücke nur für Fußgänger und Radfahrer geöffnet. Ca. 1 km hinter der Brücke überqueren wir die Plauer Landstraße und folgen dann für ca. 9 km der wenig befahrenen L 269. Unsere Route führt immer parallel zur Havel über Kaltenhausen (1541), Briest (1294),  Krahnepuhl (1840) nach Tiekow (1317), heute alles Ortsteile der

Dorfkirche Briest (1888)

Dorfkirche Briest (1888)

Bahnbrücke Pritzerber See

Bahnbrücke Pritzerber See

Pritzerbe Ablage (Platz an der Havel)

Pritzerbe Ablage (Platz an der Havel)

Pritzerbe Havelstraße

Pritzerbe Havelstraße

 

Stadt Havelsee (2002 entstanden). Ca. 800 m hinter Tieckow biegt der Havelradweg links von der Straße ab in Richtung Fohrde (1227) wo er auf die Bundensstraße B 102 trifft. Von Fohrde sind es nur

Havelfähre Pritzerbe

Havelfähre Pritzerbe

Havel in Pritzerbe Blick nach Süden

Havel in Pritzerbe Blick nach Süden

Fähranleger Kützkow

Fähranleger Kützkow

Havel in Pritzerbe Blick nach Norden

Havel in Pritzerbe Blick nach Norden

nur noch 1,5 km bis nach Pritzerbe (948), wo wir mit der Havelseilfähre auf die andere Seite, nach Kützkow übersetzen. Fohrde und Pritzerbe sind seit 2002 ebenfalls Ortsteile von Havelsee. Kützkow (1368) ist ein Ortsteil von Pritzerbe. Die Fährverbindung zwischen Pritzerbe und Kützkow existiert

Havelradweg hinter Kützkow

Havelradweg hinter Kützkow

Bahnitz Dorfstraße

Bahnitz Dorfstraße

Havelradweg im Milower Land

Havelradweg im Milower Land

Jerchel Ortszentrum

Jerchel Ortszentrum

 

bereits seit 1385. Nach der Fährüberfahrt fahren wir die nächsten 13 km auf guten, festen  Plattenwegen durch das Milower Land, entlang dem Naturschutzgebiet Untere Havel Süd. Wir passieren dabei die Orte Bahnitz (1225) und Jerchel (1928), heute beide Ortsteile der Gemeinde

Milow

Milow

die Stremme

die Stremme

Stremmemündung in die Havel

Stremmemündung in die Havel

die Havel bei Bützer

die Havel bei Bützer

 

Jerichower Land. Nach Durchfahren von Milow überqueren wir die Stremme, einen 20 km langen linken Nebenfluß der unteren Havel (entspringt in Sachsen-Anhalt in der Nähe von Genthin) und erreichen im Nachbarort Bützer den Haveldeich, auf dem wir unsere Fahrt fortsetzen. Milow und Bützer sind ebenfalls Ortsteile von Milower Land.

Havelradweg in Bützer

Havelradweg in Bützer

Böhne

Böhne

Dorfkirche in Böhne

Dorfkirche in Böhne

Radweg auf dem Haveldeich

Radweg auf dem Haveldeich

Bis kurz vor Rathenow fahren wir jetzt immer an der wunderschönen Havel entlang, unmittelbar auf dem Haveldeich. In Böhne (1370) weicht der Weg kurz vom Deich ab, um unmittelbar hinter dem Ort wieder auf den Deich zu führen. Am südlichen Stadtrand von Rathenow (1216) unterqueren wir die B 188 und die Bahnstrecke Oebisfelde-Spandau. Dann fahren wir über den Steckelsdorfer Havelweg

Bahn- und Straßenbrücke B 188 über die Havel in Rathenow

Bahn- und Straßenbrücke B 188 über die Havel in Rathenow

friedensbrücke

Friedensbrücke

Havelschleuse (Hauptschleuse) in Rathenow

Havelschleuse (Hauptschleuse) in Rathenow

Große Archen in Rathenow-ein Havelarm

Große Archen in Rathenow-ein Havelarm

 

und die Genthiner Straße in Richtung Zentrum. Auf der Friedensbrücke überqueren wir die Havel und biegen danach sofort scharf rechts ab in den Inselweg. Wir fahren an der Hauptschleuse (Havelschleuse) vorbei, über das Wehr Große Archen auf die Magazininsel. Die Insel wird von der Havel und 2 Nebenarmen (Große und Kleine Archen) umflossen. Über den Mühlendamm geht es um den Optikpark über den Mühlendamm zur Steinstraße. Von da biegen wir wieder rechts ab in die

Wehr Große Archen

Wehr Große Archen

Wehr Mühlendamm-Kleine Archen

Wehr Mühlendamm-Kleine Archen

Weinbergbrücke

Weinbergbrücke

Kirche St. Marien Andreas

Kirche St. Marien Andreas

 

Mühlenstraße, fahren an der Kirche „St. Marien-Andreas“ (erbaut 1190) vorbei, über den Stadtkanal,

Schwedendammbrücke über die Rathenower Havel

Schwedendammbrücke über die Rathenower Havel

Denkmal für den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm

Denkmal für den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm

durch die Bergstraße und den Stadtpark direkt zum Bahnhof, an dem diese Etappe des Havelradweges zu Ende geht.

 

 

 

 

Streckenlänge:  68,1 km

Verlauf der Strecke: Brandenburg a. d. Havel / Neuendorf / Kirchmöser /  Plaue / Kaltenhausen /                                               Briest / Tieckow / Havelsee / Pritzerbe / Kützkow / Banitz / Jerchel / Milow /                                             Bützer / Böhne / Rathenow

Beschaffenheit der Strecke: gut ausgebaute Radweg, wenig befahrene Landstraßen

Download GPX-Track: HavelradwegVBrandenburg-rathenow

 

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.